Aktuell höchste Waldbrandgefahr in sechs deutschen Bundesländern

Von Bayern bis Brandenburg sind viele Regionen derzeit massiv vom Waldbrand gefährdet. In Österreich hingegen herrscht aufgrund der vielen Niederschläge die geringste Warnstufe.

Wie der Waldbrandindex WBI zeigt liegt für heute Freitag, dem 24. Juli die Waldbrandgefahr auf der höchsten Gefährdungsstufe 5. Dies betrifft Landkreise in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, den südlichen Teil Hessens bzw. dem nördlichen Baden-Württemberg sowie Nordbayern.

Entscheidend für den Ausbruch eines Waldbrandes sind neben der aktuellen Witterung die Bestandesverhältnisse: dichte Nadelholzmonokulturen sind wesentlich brandgefährdeter als Laubmischwälder. Einen Index zur Bestimmung der aktuellen Waldbrandgefahr finden Sie hier.

Waldbrände beginnen meist als Bodenfeuer. Diese richten verhältnismäßig wenig Schaden an.
Um Waldbrände aktiv bekämpfen zu können braucht es vor allem ausreichende Mengen an Wasser.
Für die Erstbekämpfung von Bodenfeuern ist Sand ausgezeichnet geeignet. In stark waldbrandgefährdeten Gebieten sollten daher Sandhaufen samt Schaufeln flächig verteilt sein. Der Vorteil der Sandhaufen im Vergleich zu Löschwasserbecken liegt darin das diese in der Sommerhitze nicht an Masse verlieren.
Die Bekämpfung von Waldbränden in Steillagen ist extrem gefährlich.
Monokultur
Ungepflegte Nadelholzmonokulturen sind besonders gefährdet, viele Waldbesitzer unterschätzen immer noch das Risikopotential.