Vorgaben für den Maschineneinsatz

Der Fuhrpark sollte mit den neuesten Modellen ausgestattet sein. Foto: Komatsu Forestry.

Anbei einige Vorgaben, die der Lohnunternehmer einhalten muss, um eine pflegliche Nutzung zu gewährleisten:

  • Transport und Lagerung von Betriebsstoffen ausschließlich in dafür zugelassenen Behältern
  • Radmaschinen müssen für schwierige Einsatzbedingungen auf Nassböden und in Hängen mit Boogiebändern und Gleitschutzketten ausgerüstet sein
  • Ausschließliche Verwendung biologisch schnell abbaubarer Hydraulikflüssigkeiten
  • Mitführen von ausreichenden Mengen an Soforthilfesets für Ölunfälle
  • mindestens sechsrädrige Maschinen bei Rückungen
  • auf Nassböden und in Hanglagen achträdrige Maschinen mit Boogiebändern und Gleitschutzketten
  • Seilwinde mit lastangepasster Zugkraft und Funkfernsteuerung
  • Gefahren wird ausschließlich auf den Rückegassen, das Verlassen ist verboten
  • Aufbau einer Reisigmatratze: Astmaterial und Gipfelholz sind möglichst quer auf der Rückegasse abzulegen
  • ein Kurzprotokoll über den aktuellen Stand der aufgearbeiteten Mengen, gegliedert nach Sortimenten ist jederzeit verfügbar, markierte Z-Bäume sind bei der Aufarbeitung besonders zu schonen
  • vorhandene Naturverjüngung ist weitestgehend zu schonen
  • das Holz ist sorgfältig zu rücken, Schäden am verbleibenden Bestand insbesondere an den Randbäumen der Rückegassen sind zu vermeiden
  • Vermeidung von Bruchschäden am geernteten Holz
  • verkehrssichere Lagerung, stirnseitig bündig auf Unterlagen und vom Lkw-Kran zu erreichen
  • die Polterung an oder zwischen Bäumen ist zu vermeiden
  • Stammholz besserer Qualität (Wertholz) ist auf Anweisung des Auftraggebers einlagig zu poltern
  • das Holzrücken hat der Fällung unmittelbar zu folgen bzw. auf Weisung des Auftraggebers spätestens fünf Tage danach zu beginnen
  • um tiefe Fahrspurbildung (“Gleisbildung”) zu vermeiden, kann die Arbeit witterungsbedingt unterbrochen werden; nach Möglichkeit werden Ausweicharbeiten angeboten