Abiotische Schäden

Durch eine falsche Waldbewirtschaftung nimmt die Wahrscheinlichkeit eines Schadens zu. Foto: Joseph o Brien/bugwood.org

Waldschäden werden in  zwei Gruppen aufgeteilt: abiotische, die durch unbelebte Umwelteinflüsse, meist in Verbindung mit Wetterereignissen, auftreten und biotische Schäden, die durch Organismen verursacht werden.

Abiotische Waldschäden

Wind: In Mitteleuropa die häufigste Schadensform, kann in Einzelfällen zur Zerstörung ganzer Waldbestände führen.

Schnee: Nassschnee führt zu Schneebruch, bei dem Teile der Krone beschädigt werden.

Frost: Frostrisse entwerten das Holz, Spät- und Frühfrost vernichten Jungpflanzen  (Eiche, Douglasie, Tanne).

Blitz: Tritt nur bei Einzelbäumen auf, führt aber zur Entwertung des Holzes.

Feuer: Kronenfeuer zerstören ganze Bestände.

Lawinen: Staublawinen sind bestandesgefährdend.

Hochwasser: Nur Baumarten der Auen sind widerstandsfähig gegen Hochwässer, die meisten Baumarten beginnen nach etwa 14 Tagen abzusterben.