Wald als Erholungsraum

Der Wald dient auch der Erholung. Foto: BMNT / Wurth

Der Wald hat nachweislich positive Effekte auf den Menschen: Blutdruck und Puls sinken, wenn man sich im Wald aufhält. Wald und Bäume sind für die Menschen sehr bedeutungsvoll. Der Baum gehört zu den Urdingen der Menschheit. Der Baum gilt oft als Symbol der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Wiederholt wird er auch als Symbol des Lebens betrachtet und findet Eingang in Märchen und in die Tiefenpsychologie. Viele Menschen empfinden den Wald als wertvoll und grundlegend: Man geht in den Wald, um mit sich alleine zu sein, um man selbst zu sein, um endlich seine eigenen Gedanken denken zu können, um sich als Teil der Natur zu erkennen, um sich sein Leben als Leben in Jahreszeiten und anderen Rhythmen bewusst zu machen, um sich selbst sportlich zu betätigen. Viele verbinden auch schönste Kindheitserinnerungen und Gefühle der Unbeschwertheit mit dem Wald. Auch im Wald wachsende Heil- und Wildpflanzen haben eine gesundheitsfördernde Wirkung (z.B. Lindenblüten, Bärlauch, Brennessel, Huflattich, Pilze, etc.). Wildpflanzen gelten generell als sehr gesund, denn sie verfügen über einen hohen Nährwert, enthalten viele Vitamine und Mineralsalze, und ihre Blätter sind äusserst calcium- und eisenhaltig.

Viele Waldbesitzer möchten ihren Wald aus oben genannten Gründen lediglich als Erholungsraum nutzen. Wer seinen Wald nur aufsuchen möchte, um darin seine Seele baumeln zu lassen kann dies tun, es gibt in den mitteleuropäischen Forstgesetzen keine Pflicht zur Bewirtschaftung.