Waldbausysteme

Das Ziel des Dauerwaldkonzepts ist die permanente Beschirmung des Waldbodens, dadurch wird das wertvolle Waldklima erhalten und die Waldverjüngung kann leichter etabliert werden, da es kein Freiflächenklima (Hitze am Tag, Kälte in der Nacht) gibt und auch die Konkurrenzvegetation durch die Beschattung im Zaum gehalten wird.

Mit der Wahl des Waldbausystems entscheidet sich der Waldbesitzer darüber, wie er seinen Wald bewirtschaften will. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der schlagweisen Waldwirtschaft, dies betrifft Kahlschlag, Femelschlag und Schirmschlag, und der schlagfreien Waldwirtschaft, also dem Dauerwaldkonzept, der vor allem im Plenterwald seine Ausprägung findet. Während bei der schlagweisen Waldwirtschaft der gesamte Bestand oder ein Teil davon am Ende der Umtriebszeit geschlägert wird (d. h. alle Bäume im Bestand werden gefällt) wird bei der schlagfreien Waldwirtschaft auf flächenhafte Nutzungen bewußt verzichtet, es werden nur einzelne Stämme geerntet. Welches System am Besten geeignet ist, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab, jedes Waldbausystem hat seine Vor- und Nachteile.