Komponenten der Forstausrüstung

Schema einer aufgebauten Rückezange. Grafik: Der Forstwirt/Ulmer Verlag

Funkgesteuerte Doppeltrommelseilwinde: Wird front- oder heckseitig aufgebaut und zählt zur Standardausrüstung. Die Zugkraft der Seilwinde, die Motorleistung des Traktors und das Gewicht sind aufeinander abzustimmen. Die maximale Seilzugkraft in kN sollte etwa der Motorleistung in kW entsprechen.

Frontpolterschild: Mit dem Polterschild wird das Verschieben und Heben von Stämmen ermöglicht. Der Kippmechanismus ermöglicht in Verbindung mit einem zweckmäßigen Schild ein leichtes und sicheres Ablegen der Stämme. Damit Gleitschutzketten leicht montiert werden können, sollen die Vorderräder vom Polterschild hochgehoben werden können.

Rückeschild: Das Rückeschild hat eine doppelte Funktion: Es dient der Abstützung des Schleppers bei der Seilarbeit, gleichzeitig auch als Anschlag für die beigeseilten Stämme. Außerdem erleichtert das Rückeschild die Tragfahrt durch das hydraulische Hochheben der Last.

Sicherheitseinrichtungen: Sollen sowohl den Fahrer als auch den Traktor selbst schützen. Der Unterbodenschutz hilft dabei, Motor, Getriebe, Spurstangen und Windenantrieb vor Beschädigungen durch Äste, Steine oder Stöcke zu schützen. Das Schutzgitter vor der Heckscheibe soll den Fahrer vor zurückschlagenden Seilen sichern. Auch Kühler und Leuchten sollten mit einem Schutzgitter ausgerüstet sein.