Forsttechnik und Nachhaltigkeit

Vor allem in Südamerika und Afrika sind waldzerstörende forsttechnische Praktiken weit verbreitet.

Landwirte kennen das nur zu gut. Die Vorstellungen, die vor allem Stadtbewohner von der Landwirtschaft haben, sind häufig nichts anderes als ein verzerrtes romantisiertes Bild, das mit der Realität gar nichts zu tun hat. Dasselbe gilt für den Wald: Der wird gern als heimeliges Wohnzimmer von Reh und Fuchs gesehen. Wenn Holz überhaupt genutzt wird, dann nur vom braven Holzknecht, der sich dabei abmüht einen dicken Baum mit seiner Axt zu fällen. Die Modernisierung der Forsttechnik hat die Holzernte nicht nur produktiver gemacht. Es wurde dadurch auch die Arbeitssicherheit wesentlich erhöht und die körperliche Belastung verringert. In der Öffentlichkeit wird vergessen, dass zu viele der Holzknechte aus früheren Tagen bei der immens gefährlichen Arbeit den Tod fanden. Wird die Forsttechnik richtig eingesetzt, so ist sie absolut ein Element der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Auch deshalb, weil die führenden Hersteller von Forstmaschinen bestrebt sind, durchlaufende Verbesserungen den Maschineneinsatz schonender zu gestalten. Nicht der Wald muss maschinenfit, sondern die Maschinen waldfit werden, lautet das Motto.

Zwei Beispiele wie die Forsttechnik eingesetzt werden kann: auf falsche Art und Weise und waldzerstörend, oder nachhaltig und waldschonend.
Für eine nachhaltige, ökologische Waldwirtschaft ist daher nicht die Frage OB Forstmaschinen verwendet werden, sondern WIE.