Sabine schädigt den Holzmarkt

Windwurf

Auch wenn die Folgen des Orkans geringer waren als befürchtet werden die Schadholzmengen einen negativen Einfluss auf den Holzmarkt haben.

Den ersten Berichten zufolge sind die tatsächlichen Schäden die der Orkan Sabine verursacht hat weit geringer als befürchtet. Trotzdem muss damit gerechnet werden, dass auch die geringen Mengen an Schadholz das durch „Sabine“ anfällt, den Holzmarkt weiter unter Druck setzen werden. Denn nach wie vor ist der Holzmarkt durch die Schäden aus den Jahren 2018 und 2019 äußerst angespannt und nicht in der Lage, weitere Schadholzmengen aufzunehmen. Außerdem werden die Schadflächen, welche Sabine verursacht hat, erst frühestens im April auf den Holzmarkt drängen, zu einer Zeit wo die Nachfrage in der Holzindustrie saisonbedingt eher gering ist. Zusätzlich ist zu befürchten, dass die Schadflächen Ausgangspunkte für neue Borkenkäferepidemien sein werden, wodurch noch weiteres Schadholz in den Folgemonaten anfallen wird. Für den Verkauf von Fichtenrundholz wird also auch 2020 ein schwieriges Jahr werden.

Windwurf
Die angefallenen Schadholzmengen müssen vor Mitte April – Beginn der Borkenkäferflugs – aufgearbeitet sein.