Erster forstlicher Todesfall im neuen Jahr

Nicht mal eine Woche war im neuen Jahr vergangen als schon der erste Tote bei der Waldarbeit zu beklagen war. Grund genug sich an die wichtigsten Regeln für eine sichere Holzernte zu erinnern.

In Kärnten, im Bezirk  Völkermarkt verstarb bei einem Forstunfall ein 61jähriger Mann. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte der Kärntner am Donnerstag alleine in einer steilen Waldparzelle, Holzschlägerungsarbeiten durchgeführt. Die genauen Unfallursachen sind noch nicht ermittelt.

Ein weiteres trauriges Beispiel, wie gefährlich Waldarbeit sein kann, auch wenn man nur “den einen alten Baum” schnell umschneiden will. Doch schnell und nebenbei darf die Holzernte nicht durchgeführt werden: jeder Baum muss aufs Neue ernstgenommen werden, indem er korrekt angesprochen wird, die PSA vollständig getragen wird und die korrekte Schnitttechnik durchgeführt wird.

Mehr zu den goldenen 6 Arbeitsregeln lesen Sie hier.

Alle Teile der PSA und ihre Funktion werden in diesem Artikel beschrieben.

Und damit Unfälle vermieden werden können, muss einem bewußt sein wie sie passieren.

Für eine saubere Waldwirtschaft, in der Mensch und Wald gesund bleiben.

Warunruf
Bevor der Baum fällt wird noch ein Warnruf gerufen, danach wird der Baum aufmerksam beobachtet bis er ruhig am Waldboden liegen bleibt.