Harvester: Sicherheit durch Technologie

Die Schadholzmengen werden durch den Klimawandel zunehmen. Bei der Aufarbeitung von Sturmholz ist der Einsatz von Harvestern die optimale Wahl – sowohl was Produktivität als auch Arbeitssicherheit betrifft.

Früher war alles besser: wie herrlich waren noch die Zeiten als wackere Holzfäller mit Axt und Säge die Bäume fällten. Diese romantische Bild hat aber nur wenig mit der Realität zu tun: Vor Motorsäge und persönlicher Schutzausrüstung gehörte die Waldarbeit zu der gefährlichsten Arbeit überhaupt. Jedes Jahr starben Holzfäller oder verunglückten so schwer, das sie für den Rest ihres Lebens beeinträchtigt waren.

Aber auch heute ist die Waldarbeit immer noch gefährlich, allen voran die Schadholzaufarbeitung. Selbst Forstarbeiter mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung können hier an ihre Grenzen stoßen. Da wo es für den Menschen zu gefährlich wird, müssen die Forstmaschinen ran, insbesondere die Harvester. Dank der kräftigen Kranarme und der gut geschützten Kabinen kann der Maschinenführer relativ gefahrlos verkeilte Stämme aufarbeiten – ganz im Gegenteil zu Forstarbeitern, die dabei Leib und Leben riskieren.

Schadholzaufarbeitung ist immer mit Risiko verbunden, daher sollten Forstmaschinen eingesetzt werden wo immer möglich.
Beim Harvestereinsatz muss der Maschinenführer unbedingt auf andere Forstarbeiter achten.
Harvester
Waren die ersten Harvester praktisch nur in Tieflagen einsetzbar, so hat es die technische Weiterentwicklung möglich gemacht das spezielle Modelle auf einer Hangneigung bis zu 60 % ernten können. Das absolute Steilgelände wird aber auch in naher Zukunft nur mit der Motorsäge möglich sein.
Für einen optimalen Harvestereinsatz braucht es eine genaue Planung. So ist unter anderem vorab zu prüfen ob es Hindernisse wie Felsblöcke oder Nassstellen gibt. Foto: Ponsee

Weiterführende Links:

Alle Infos über Harvester und die optimale Einsatzplanung.