Höchste Waldbrandstufe bereits im April

Der fehlende Niederschlag sowie die warmen Temperaturen lassen deutschlandweit die Waldbrandgefahr auf die höchste Stufe steigen. Von Natur aus ist das Frühjahr ein Hotspot für Waldbrände, dass allerdings die höchste Waldbrandstufe 5 ausgerufen werden muss ist ungewöhnlich und einmal mehr ein deutliches Zeichen für den Klimawandel. Besonders betroffen sind Brandenburg, Sachsen, das südliche Mecklenburg-Vorpommern sowie der Osten von Sachsen-Anhalt. Aber auch Waldbesitzer in anderen Bundesländern sollten gewarnt sein: stark gefährdet sind Nadelmonokulturen, da Nadeln sich leichter entflammen als Blätter. Trockenes Gras sowie dürre Äste und abgeworfene Nadeln sind das Substrat durch welches sich Brände am leichtesten entwickeln. In solchen Wäldern gilt absolutes Rauchverbot, da schon ein Funke genügen kann damit sich ein Feuer entwickelt und ausbreitet. Neben Waldbränden im Osten Deutschlands kam es dieses Jahr auch schon zu Waldbränden in Bayern sowie in Österreich.

Link zur aktuellen Waldbrandgefahr in Deutschland und Österreich.