Bundesforste verlängern Verträge für Mountainbike-Saison

Pünktlich zu Saisonstart verlängern die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) die Mountainbike-Verträge in Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg und sichern damit einen geregelten Start in die Mountainbike-Saison 2019. „Wir freuen uns“, so Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager, „dass sich das Vertragsmodell so gut bewährt hat.“ In Tirol läuft der bestehende Rahmenvertrag weiter, in der Steiermark und Kärnten wurden Einzelverträge abgeschlossen. Ein besonderes Highlight für die heurige Mountainbike-Saison ist die Erweiterung des Streckennetzes im Wienerwald“, zeigt sich der ÖBf-Vorstand begeistert, „die bestehenden Routen werden um rund 80 Kilometer erweitert und in den nächsten Wochen zum Mountainbiken freigegeben werden.“

Rund 2.300 Mountainbike-Kilometer in ganz Österreich

Aktuell umfasst das Streckennetz der Österreichischen Bundesforste rund 2.300 Mountainbike-Kilometer in ganz Österreich vom Single Trail über Downhill-Strecken bis hin zu Panorama-Routen. Eine Erfolgsgeschichte ist die Plattform „Mountainbiken im Biosphärenpark Wienerwald“. Das aktuelle Streckennetz umfasst hunderte Kilometer und reicht von Klosterneuburg an der Donau bis ins Triestingtal nach Niederösterreich. Sowohl Genussradler und Familien, aber auch technisch Fortgeschrittene kommen bei landschaftlich reizvollen Routen durch den Wienerwald oder anspruchsvolleren Single Trails auf ihre Kosten.

Neben einem fairen und rücksichtsvollen Miteinander braucht es auch verbindliche Spielregeln. Fotos: Hochkönig Tourismus GmbH/Creatina.

Fairness, Rechtssicherheit und Interessensausgleich

Mit der vertraglichen Basis sind Pflicht- und Haftungsfragen klar geregelt. „Das schafft Rechtssicherheit für alle Beteiligten – allen voran für Mountainbiker und Waldeigentümer“, hält der ÖBf-Vorstand fest. Das Vertragsmodell wurde bereits in den 1990iger Jahren zwischen den Bundesforsten und den Ländern entwickelt, allen voran dem Land Oberösterreich, das sich als eines der ersten für Mountainbiken auf vertraglicher Basis eingesetzt hat. Mittlerweile sind andere Bundesländer dem Beispiel gefolgt wie Niederösterreich oder Tirol, wo ebenso Rahmenvereinbarungen die Nutzung von Grundeigentum für das Mountainbiken regeln. Eine Lenkung ist auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. „Immer mehr Menschen zieht es hinaus in die Natur. Umso wichtiger ist es, die Besucherströme in ökologisch verträgliche Bahnen zu lenken“, erläutert Rudolf Freidhager. Neben einem fairen und rücksichtsvollen Miteinander braucht es auch verbindliche Spielregeln wie das Mountainbike-FairPlay, das die Bundesforste gemeinsam mit Interessensvertretern entwickelt haben. „Denn der Wald ist für alle Erholungssuchenden da und so soll es auch bleiben“, so Rudolf Freidhager abschließend.