Borkenkäfersaison hat begonnen

Mit dem Frühlingsbeginn hat auch in den meisten Bundesländern in Deutschland und Österreich die Borkenkäfersaison begonnen. Die Schadinsekten orientieren sich aber natürlich nicht am Kalender, sondern sind abhängig von der Lufttemperatur. Erreicht diese 16 Grad beginnen die Käfer aus ihren Winterquartieren auszuschwärmen. Der Großteil der Borkenkäfer hat im Waldboden überwintert, ein körpereigenes Frostschutzmittel hilft ihnen dabei auch tiefe Temperaturen zu überstehen. Nur die jüngste Generation hat in Bäumen überwintert. Ab 20 Grad steigt die Aktivität stark an. Deshalb soll in gefährdeten Gebieten die Borkenkäfersuche mit spätestens Mitte April begonnen werden. Dabei konzentriert man sich am besten auf Käfernester aus dem Vorjahr bzw. auf Bäume an deren Rand. Erkennbar ist der Befall an Einbohrlöchern die mit Bohrmehl und Harz verstopft sind. Bei fortgeschrittenem Befall verfärbt sich die Krone, außerdem fallen Nadeln und Rindenstücke ab. Allerdings kommt bei solchen Bäumen die Bekämpfung meist schon zu spät da ein Großteil der Käfer bereits wieder ausgeflogen ist.

Hilfreich bei der Bekämpfung sind Merkblätter wie das aktuelle der Landesbetriebe Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.